
Lószállítás, ló kiképzés,
Lovas oktatás, hirdetések
Takarmányok (széna, zab, szalma,
lótápok)
hirdetési rendszere
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ISLANDPFERD 
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Izlandi  |
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Rassemerkmale
Grösse: 125 bis 145 cm, gelegentlich auch
kleiner oder grösser
Farbe: Alle Farben in allen Variationen (ca.
40) und Schattierungen, am häufigsten Rappen,
Braune und Füchse
Charakter: Gutmütig, ungewöhnlich ausdauernd,
robust, wetterhart, widerstandsfähig, langlebig,
geduldig,
erstklassiges Familienpferd
Exterieur: Grosser dreieckiger Kopf mit lebhaften
Augen und kleinen spitzen Ohren, kurzer Hals,
etwas gesenkte Rückenlinie, stark abfallende
Kruppe, starke und trockene Beine, harte
Hufe, üppige Mähne und Schweif
Verwendung: Geländereiten, Gangartenturniere,
therapeutisches Reiten, selten Gespannfahren

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Ursprung und Geschichte
Die Geschichte des Islandpferdes beginnt
im 9. Jahrhundert als norwegische Bauern
die nordatlantische Insel Island besiedelten.
Die von ihnen mitgebrachten Pferde bildeten
die Grundlage für die Entstehung dieser ausserordentlich
robusten Rasse. Im Laufe der Jahre kamen
Keltenponys aus Irland und Schottland hinzu.
Die Besiedlung Islands ohne das Pferd wäre
undenkbar gewesen. Bei der Reise über unwegsame,
raue Hochebenen, Gletscher, Lava und durch
reissende Ströme war der Mensch auf einen
ausdauernden, trittsicheren Kameraden angewiesen.
Im 10. Jahrhundert verbot das Althing (höchste
gesetzgebende Versammlung) die Einfuhr fremder
Pferde. Ausserdem wurde es allen Pferden
untersagt, die Insel jemals wieder zu betreten,
nachdem sie sie einmal verlassen hatten.
So wird es auch heute noch gehalten!
Im Jahre 1783 verminderte ein Vulkanausbruch
im Süden des Landes den Pferdebestand von
32000 auf 8500. Die Tiere starben an Weidevergiftung
und Ascheregen.
Zu Beginn der Industrialisierung wurden die
ersten Pferde exportiert. Zuerst nach Schottland,
wo sie, oft erblindet, in Kohlebergwerken
arbeiten mussten. Bis zu 3000 Pferde wurden
im Jahr verschifft. Nach 1920 exportierte
Island einige Tiere nach Grönland, wo sie
als Transport- und Nahrungsmittel für Expeditionen
dienten.
In Kontinentaleuropa wurde der Isländer als
Reitpferd erst nach dem Zweiten Weltkrieg
populär. Man entdeckte die Vorzüge dieser
kleinen Pferderasse: ausgeglichener Charakter,
Gehwille, extreme Gesundheit und nicht zuletzt
die speziellen Gangarten Tölt und Pass. Hauptsächlich
werden Isländer als Gelände- und Freizeitpferde
genutzt, aber auch das Turnierreiten wird
immer beliebter. (Es gibt spezielle Gangpferdeturniere.)
Im Jahr 1969 wurde auf Anregung von Gunnar
Bjarnasson ein internationaler Interessenverband
des Islandpferdes (FEIF) gegründet. Gründungsmitglieder
waren: Deutschland, Dänemark, Island, Österreich,
die Niederlande und die Schweiz. Das höchste
Ziel der FEIF ist die Reinrassigkeit des
Islandpferdes.
Heute leben 76000 Pferde in Island. Knapp
die Hälfte davon lebt frei und sucht sich
das Futter selbst. Die Aufgabe der Pferde
in der Landwirtschaft hat sich auf den Schaf-
und Pferdeabtrieb im Herbst reduziert. Im
Tourismus gewinnen sie immer mehr an Bedeutung.
Viele Höfe bieten Reittouren an.
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Die Gangarten
Neben Schritt, Trab und Galopp beherrscht
das Islandpferd noch weitere Gangarten, nämlich
den Tölt und den Pass. Man unterteilt die
Pferde diesbezüglich in Dreigänger (Schritt,
Trab, Galopp), Viergänger (Schritt, Trab,
Galopp, Tölt) und Fünfgänger (Schritt, Trab,
Galopp, Tölt, Pass). Ob ein Pferd überhaupt
Gangveranlagung hat, zeigt sich bereits im
Fohlenalter.

Der Tölt, von dem jeder Islandpferdereiter
schwärmt, ist in seiner reinen Form eine
schnelle Viertaktfussfolge in der Abfolge
des Schrittes. Das Pferd soll dabei eine
gute Aufrichtung haben, kraftvoll auffussen
und dabei eine deutliche Knieaktion zeigen.
Der gute Tölter zeigt diese Gangart in allen
Tempi bis zur Galoppgeschwindigkeit. Durch
den reinen Viertakt sitzt der Reiter praktisch
erschütterungsfrei.
Der Rennpass ist bei genauer Betrachtung
eine Gangart im Viertakt jedoch nah am Zweitakt.
Erst im langsamen Tempo, dem sog. Schweinepass,
kommt es zum Zweitakt. Im Gegensatz zum Tölt,
gibt es beim Rennpass eine Sprungphase, d.h.
einen Moment, in dem kein Huf die Erde berührt.
Der Pass wird nur im Renntempo geritten,
da bei langsamerem Tempo leicht die Gefahr
besteht, dass das Pferd Pass und Tölt schlecht
getrennt bekommt.
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Tölt-1 |

Tölt-2 |


Pass |

Reinpass |

Reinpass
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Haltung von Islandpferden
Islandpferde sind wie alle Pferde soziale
Tiere, die in der Natur in grösseren Gruppen
leben, deshalb sollten sie niemals alleine
gehalten werden. Ausserdem sind sie Lauf-
und Fluchttiere, die ausreichend Raum zum
Laufen und Spielen benötigen. In Island ist
die artgerechte Haltung aufgrund der Natur
Islands selbstverständlich. Viele Herden
sind dort über das ganze Jahr sich selbst
überlassen. Sie halten sich im Sommer in
den Bergen auf und ziehen sich im Winter
in die geschützten Täler zurück.
Bei uns auf dem Kontinent können Isländer
nicht völlig frei gehalten werden, weil keine
endlosen Weideflächen zur Verfügung stehen.
Um die Pferde dennoch artgerecht zu halten,
empfiehlt sich ein Offenstall, der für die
Tiere immer frei zugänglich ist, Schutz vor
Dauerregen bietet und im Sommer vor Hitze
und Insekten schützt. Wichtig ist auch, dass
die Pferde immer einen trockenen Platz zum
Liegen haben.
Der Offenstall ist für das Pferd wie auch
für den Pferdehalter von Vorteil: Dem Pferd
bleibt das natürliche Verhältnis zur Umwelt
erhalten. Für den Pferdebesitzer verursacht
die Offenstallhaltung weniger Arbeit und
weniger Kosten.
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Verwendung:
Geländereiten, Gangartenturniere, therapeutisches
Reiten, selten Gespannfahren
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Literatur:
Magnússon, Sigurdur: Das Islandpferd und
seine Farben, Mál og menning, Reykjavík 1997
Pollay, Heinz: Reitsport von A-Z, BLV Verlagsgesellschaft,
München 1982
Schwörer, Anke: Das Islandpferd: Geschichte-Zucht-Haltung-Sport,
Franckh, Stuttgart 1988
Werbebroschüre IPV CH
Bildnachweis:
Offenstall.BMP IPV CH-Haltungsinfo S.6
Ljósgrár.BMP Magnússon,Sigurdur: Das Islandpferd
und seine Farben S.24
Raudglófextur.BMP Magnússon,Sigurdur: Das
Islandpferd und seine Farben S.33
Raudjarpur.BMP Magnússon,Sigurdur: Das Islandpferd
und seine Farben S.58
Moldvindóttur.BMP Magnússon,Sigurdur: Das
Islandpferd und seine Farben S.87
Móvindóttur.BMP Magnússon,Sigurdur: Das Islandpferd
und seine Farben S.96
Tölt.BMP Schwörer, Anke: Das Islandpferd
S.14-15
Tölt2.BMP Schwörer, Anke: Das Islandpferd
S.16-17
Rennpass.BMP Schwörer, Anke: Das Islandpferd
S.26-27
Pass.BMP Schwörer, Anke: Das Islandpferd
S.24-25

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copyright: Diána Homoki
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Bücher zum Thema Islandpferd / Izlandi lovakról
szóló könyvek
· Fridthjofur Thorkelsson, Sigurdur A. Magnússon,
"Das Islandpferd und seine Farben",
Mál og menning
ISBN 9979-3-1416-8
· Úlfur Fridriksson, "Sagenhafte Islandpferde",
Franckh-Kosmos Verlag
ISBN 3-440-06744-0
· Angelika Schmelzer, "Wind in der Mähne",
Cadmos Verlag
ISBN 3-86127-343-8
· Angelika Schmelzer, "Islandpferde",
Cadmos Verlag
ISBN 3-86127-261-X
· Otto Klee, "Islandpferde erleben und
verstehen", Müller Rüschlikon Verlag
ISBN 3-275-01388-2
· Kári Arnorsson, "Das Islandpferd",
Iceland Review
ISBN 9979-51-123-0
· Anke Schwörer, "Das Islandpferd",
Franckh-Kosmos Verlag
ISBN 3-440-05805-0
· Anke Schwörer-Haag, "Das Islandpferd",
Kosmos Verlag
ISBN 3-440-07561-3
· Anke Schwörer-Haag, Thomas Haag, "Reiten
auf Islandpferden", Kosmos Verlag
ISBN 3-440-07632-6
· Anke Schwörer-Haag, Thomas Haag, "Gaedingar
- die andere Reitlehre", Franckh-Kosmos
Verlag
ISBN 3-440-06312-7
· Reynir Adalsteinsson, Gabriele Hampel,
"Reynirs Islandpferde-Reitschule",
Kosmos Verlag
ISBN 3-440-07399-8
· Andrea Jänisch, Kaja Stührenberg, "Gymnastizierung
von Gangpferden", Cadmos Verlag
ISBN 3-86127-361-6
· Andrea-Katharina Rostock, Walter Feldmann,
"Islandpferde Reitlehre"
· Magnússon/Isenbügel, "Islandpferde",
Müller Rüschlikon Verlag
ISBN 3-275-01073-5
Készítette: Homoki Diána és Antje Salzgeber
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Icelandic

Also Known By: Islenzki hesturinn, Icelandic
toelter horse, Iceland Tolter
The Icelandic horse is descended from horses
brought to Iceland by settlers over eleven
centuries ago. Comparison between the Icelandic
horse, at the time of the settlement of Iceland,
and ancient Norwegian and German horses show
them to have similar bone structure. Some
consider it likely that there was a separate
species of horse, Ecuus scandianavicus, found
in these areas. These horses were later crossed
with other European breeds, except in Iceland
where it remained relatively pure. Some have
said that the Icelandic horse is related
to the Shetland but the Icelandic has a genotype
which is very different from other European
horse populations.
The first breed societies for the Icelandic
were formed in 1904 with the first register
being formed in 1923. In the early 1900's
the Icelandic horse was used extensively
in Iceland for transportation and travel
and as a working horse. In the 1940's and
50's its role was coming to an end but it
has now been rediscovered in its native country
and is recognized as a unique sport and family
horse.
The Icelandic horse is described as a rather
small, sturdy and hardy, but not light in
build and thus often lacking in elegance.
But the strong characteristics of the breed
are said to be the versatility in riding
performance, lively temperament and strong
but workable character. Traditionally the
Icelandic horse has been raised free range
or in a herd which no doubt is part of the
reason for these strong characteristics.
The average height is between 13 and 14 hands
with an average weight of between 330 and
380 kg. All colors are found except appaloosa
marking, with the most common being chestnut.
All white markings are acceptable and there
are pinto in all of the base colors. The
horses have long, thick manes and tails and
the winter coat is double. The appearance
of the Icelandic horse in countries outside
of Iceland has changed somewhat due to upgrading
programs used during the 1950's.
Although traditionally the Icelandic horse
was raised free range this is no longer the
case. During the 1900's the breeding and
rearing of Icelandic horses has changed and
is now very similar to horse breeding found
throughout Europe and North America.
In Iceland, although breeding of riding horses
is the main objective, meat production is
going on as well, even though no special
consideration has been given to that aspect
as far as breeding is concerned. The meat
was once a very valuable commodity but has
declined somewhat due to increased competition
and decreased popularity. Much of the meat
is now exported to Japan.
In addition to the standard walk, trot and
canter, the Icelandic horse has tolt, a “running
walk” similar to the gait found in the American
Saddlebred, Paso Fino and Tennessee Walker.
Some are also bred for a special "flying
pace" which is a very fast lateral gait
used for racing short distances. Some horses
can reach almost 30 miles an hour using this
pace.
Diseases are almost unknown among Icelandic
horses. Protection of the horses is assured
by the strict regulations of the Icelandic
government. No horse which has been taken
out of Iceland can come back into the country.
Also only new, unused horse equipment may
be taken to Iceland. This is to prevent an
outbreak of disease which could decimate
the population of Icelandic horses.
Because Iceland has no predators, but instead
is a country with tremendous environmental
danger, such as quicksand, rock slides, rivers
with changing currents, the ability to assess
a situation rather than the instinct to flee,
have been central in the survival of the
horse. Therefore, these horses lack the “spookiness”
that characterizes most horses. Due perhaps
to their lack of fear of living things, they
seek strong attachments to people and are
quite nurturing and affectionate.
The breed standard for Icelandic horses is
uniform throughout the world, as are registration
rules, rules of breeding competitions and
rules of performance competitions. All such
activities are strictly regulated by the
international association for Icelandic horses.
Training by any artificial methods is strictly
forbidden.
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